Endlich ist er da. Der Frühling.

Ich glaube nicht nur hier bei uns im Schwarzwald fühlt sich das in diesem Jahr wie ein echter Durchbruch an. Kam dir der Winter auch so lang vor wie mir?

Ich genieße die Anfänge des Frühlings und die damit verbundene Veränderung auf der energetischen Ebene gerade sehr.

In diesem Artikel möchte ich dir mehr über die Zeitqualität erzählen. Und darüber, wie ich die Energie des Frühlings für meine eigenen Prozesse nutze.

Zeitqualität… Was ist das denn?

Bestimmt hast du schon mal gehört, dass es für alles im Leben einen richtigen Zeitpunkt gibt, oder?

Was früher selbstverständlich war, können wir heute allerdings leicht vergessen. Wo doch scheinbar alles und jeder immer und überall verfügbar ist…

Aber nur weil es MÖGLICH ist, heißt das nicht, dass es immer auch GUT ist.

Nicht nur unsere Jahreszeiten haben ganz bestimmte Qualitäten. Jedes Jahr, jeder Monat und sogar jeder einzelne Tag haben eine eigene Energie. Diese Energie kann dafür sorgen, dass dir bestimmte Dinge besonders gut gelingen… oder eben gar nicht.
Eins ist natürlich klar: Nicht immer haben wir im Leben die freie Wahl, wann wir etwas angehen.

Und ich persönlich würde mir wiederum die freie Wahl auch nicht dadurch nehmen lassen, dass ich immerzu versuche, alles was ich tue auf die jeweilige Zeitqualität abzustimmen.

Wo es aber passt, kannst du durchaus von der aktuellen Zeitqualität profitieren.

Was du zum richtigen Zeitpunkt tust, gelingt nämlich einfach besser. Es kostet dich weniger Kraft. Es ist wie getragen. Im Flow. Die Dinge fügen sich. Alles passt und greift ineinander. Es geht vorwärts, wächst und gedeiht.

Wenn die Zeitqualität passend ist, dann ist es als ob du von einer Welle getragen wirst.

Passt die Zeitqualität nicht zu deinem Vorhaben, dann läuft es einfach nicht rund. Es kostet dich viel mehr Energie. Sobald du nachlässt: Stillstand.

Das kann sich anfühlen, als wärst du mit angezogener Handbremse unterwegs. Ständig stellt sich dir etwas in den Weg. Etwas geht kaputt. Du bist laufend krank… Du denkst dir: „Irgendwie steht das Ganze unter keinem guten Stern!“

Statt die Welle zu surfen, wirst du von einer Welle nach der nächsten überrollt und hast Mühe, den Kopf über Wasser zu halten.

Wie gesagt, es ist MÖGLICH trotzdem an dein Ziel zu kommen.

Ob die Zeitqualität dafür aber gerade passend ist, wird sich spürbar auf die Art und Weise auswirken, wie dir das gelingt.

Zeitqualität nutzen… was meine ich damit?

Die Zeitqualität zu nutzen bedeutet, du stimmst deine Pläne, Entscheidungen und Schritte darauf ab, ob sie zur aktuellen Energie passen.

Du wählst sozusagen den richtigen Moment, um etwas in Angriff zu nehmen.

Manchmal bedeutet das, du musst dich noch ein wenig gedulden und warten, bis die Zeit reif ist.

Manchmal sind die Dinge aber auch bereits „dran“ noch bevor du dich ganz bereit dazu fühlst. Dann tauchen Gelegenheiten auf, die du nicht verpassen, sondern mutig am Schopf packen solltest.

Was dir dabei helfen kann…

Also aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Hilfreich ist, wenn du weder stur noch ungeduldig bist. Denn eins von beidem war meist dafür verantwortlich, dass ich in meinem Leben Dinge durchgezogen habe, die nicht passend zur Zeitqualität waren. 😉

Was dagegen sehr nützlich ist, sind Achtsamkeit und eine gute Verbindung zu dir selbst und deiner Intuition.

Damit gelingt es dir entweder wahrzunehmen, wann die Zeit reif ist, ein bestimmtes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Oder du bekommst Impulse jetzt etwas Bestimmtes zu tun, was du bislang vielleicht noch gar nicht vorhattest.

Natürlich kann dich dabei alles unterstützen, was dir erlaubt, die energetische Ebene wahrzunehmen. Meditation oder Aufstellungen zum Beispiel.

Aber auch die Astrologie und die Numerologie beschäftigen sich unter anderem mit der Zeitqualität und können dir sagen, welcher Zeitpunkt wofür besonders günstig ist.

Jetzt aber mal zur aktuellen Zeitqualität und wie ich diese bislang nutze…

Frühling – die perfekte Energie um vorwärts zu gehen

Die Energie des Frühlings ist ideal für Neuanfänge, Veränderungen und persönliches Wachstum.

Überall um uns herum entsteht gerade Neues und wächst. Das sorgt für ein Resonanzfeld, das günstig ist für Weiterentwicklung und Fortschritte.

Wenn ich mich damit verbinde, erwacht in mir buchstäblich die Lust darauf, etwas zu verändern, etwas anderes auszuprobieren und meine Komfortzone ein Stück weit zu verlassen.

Und das ist definitiv eine Energie, die ich den ganzen Winter über nicht spüren konnte. Da habe ich stattdessen bei mir selbst und vielen anderen eher einen Stillstand erlebt. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, ich drehe mich im Kreis. Vieles war irgendwie zäh. Das Blogartikelschreiben war mir z. B. gänzlich abhandengekommen…

Mit dem Frühlingsanfang ging es nun endlich wieder vorwärts.

Macht es mich glücklich, oder kann das weg?

Das war die letzten Wochen eine ganz zentrale Frage in meinem Leben.

Und nicht nur in meinem. Plötzlich begegnete mir genau diese Frage in ganz vielen Gesprächen und an ganz unterschiedlichen Stellen im Internet. (Sowas ist übrigens oft ein Hinweis auf eine bestimmte Zeitqualität!)

Eigentlich hätte ich eher den Herbst für die typische Zeit gehalten, um Altes loszulassen, sich von nicht mehr Passendem zu trennen etc.

Der Impuls war aber so deutlich, dass ich dem einfach nachgeben und mich darauf einlassen musste.

Plötzlich war da ein tiefes Bedürfnis nach Ordnung.

Eigentlich witzig, denn Ende Februar hatte ich noch aus voller Überzeugung zu meiner Mutter gesagt: „Nirgends steht geschrieben, dass unbedingt vor Ostern ein Frühjahrsputz stattfinden muss!“ Naja, der Kopf ist schließlich rund, damit das Denken die Richtung ändern kann…

Ich habe also doch pünktlich zum Frühlingsanfang begonnen aufzuräumen.

Im Inneren genau wie im Außen.

Und da zeigt sich so einiges, was weg kann… Eine Menge Dinge merke ich, möchte ich so nicht mehr weitermachen.

Beinahe täglich begegnet mir momentan etwas, das auf die eine oder andere Weise nicht am richtigen Platz ist.

Für manches hat sich ein besserer Platz gefunden.

Anderes habe ich verabschiedet, aussortiert oder losgelassen.

Einiges steht noch auf dem Prüfstand…

Auf jeden Fall entsteht dadurch in meinem Leben gerade Raum für Neues, das sich entfalten will.

Endlich kann ich wieder sagen: Ich fühle mich bereit für Veränderung!

Und weißt du was? Je mehr ich mich auf diesen Prozess einlasse, desto mehr Spaß macht es!

Jeder Veränderungsschritt fällt leichter als der davor.

Ich treffe schneller Entscheidungen, wäge nicht ewig das Für und Wider ab, um am Ende dann doch gar nichts zu tun.

Vor allem habe ich grade neue Energie, um an altbekannten Zielen zu arbeiten. Denn auch in meinem Leben gibt’s natürlich nach wie vor Bereiche, wo ich noch nicht da angelangt bin, wo ich gerne wäre. Finanzielle Fülle ist beispielsweise einer davon. Da ist bei mir wirklich noch deutlich Luft nach oben.

Was ist mit dir?

Falls du auch Lebensbereiche hast, in denen du dich gerne weiterentwickeln oder etwas verändern willst… schau einfach mal, ob nicht auch für dich die Energie des Frühlings eine ideale Unterstützung dafür ist.

Mein Fazit nach den letzten Wochen: Die Zeitqualität für dich und deinen Weg zu nutzen, kann sich wirklich lohnen. Denn es ist schön, wenn’s zur Abwechslung mal fast wie von alleine läuft. 😉

Falls du dir Unterstützung dabei wünschst, dann bin ich gerne für dich da!

Alles Liebe, deine

Antje

Hat dir dieser Artikel gefallen? Oder kennst du jemanden, für den er interessant sein könnte? Ich freue mich, wenn du ihn teilst!

Bilder auf dieser Seite (von oben nach unten und von links nach rechts):

Bild 1: © Antje May

Bild 2: © Daniela Jakob / f-wie-foto.com

Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn du die Webseite weiter nutzt, erklärst du dich damit einverstanden! Erfahre mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen