Magst du auch lieber hören als selbst lesen?

Hier lese ich dir diesen Artikel vor!

 

Wenn du mich nach meinen Top 10 Erkenntnissen in Sachen Gesundheit und Heilung fragst, dann gehört diese auf jeden Fall dazu:

 

Hinter jeder Krankheit wartet ein Konflikt darauf, gelöst zu werden!

 

Wünschst du dir wirkliche und vor allem dauerhafte Heilungsschritte? Dann willst du diesen Konflikt finden und auflösen. Und zwar immer. Ganz egal für welchen Therapieansatz du dich entscheidest.

Meine Erfahrung ist: Du kannst in allen Therapierichtungen und allen Behandlungsmethoden unglaublich wertvolle Unterstützung für deinen Weg zur Gesundheit finden… Solange du parallel daran arbeitest, auch den Konflikt hinter deinen Symptomen aufzulösen. Meine Lehrerin Dr. Rosina Sonnenschmidt bezeichnet das als „die Therapie mit der Konfliktlösung unterfüttern“. 😉

 

Heute zeige ich dir, warum das so wichtig ist. Und du erfährst, wie wir dabei vorgehen können!

Lass uns mit einer kleinen Geschichte beginnen:

Wenn dein Konflikt ein Stein wäre…

Stell dir vor, du bist Wandern. Nach einiger Zeit spürst du einen Stein in deinem Schuh. Es ist ein kleiner Stein. Eigentlich eher unangenehm als wirklich schmerzhaft. Vielleicht bist du mit einer Gruppe unterwegs. Du willst nicht den Anschluss verlieren. Aber dass alle auf dich warten müssen, das willst du auch nicht. Oder vielleicht denkst du dir auch: „Ach komm, bis zur Mittagspause ist es nicht mehr so lang, das geht schon!“

Also läufst du einfach weiter. Mit jedem Kilometer wird es jetzt aber doch schlimmer. Sicher hast du inzwischen eine Wasserblase, die sich sehen lassen kann. Blöd… aber du denkst dir: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“ und gehst tapfer vorwärts.

Vielleicht fällt irgendwann jemand anderem auf, dass du humpelst. Dann sorgt der dafür, dass die Gruppe Pause macht. Oder der Zufall sorgt dafür, dass ein anderer ebenfalls eine Rast braucht… Als sich dir endlich die Gelegenheit bietet, ziehst du den Schuh aus und kümmerst dich um die bereits blutende Wasserblase. Du klebst ein super modernes Blasenpflaster darauf und ziehst Socken und Schuh – samt Stein – wieder an.

Fröhlich läufst du weiter. Aber schon nach den ersten Metern wird dir klar: „Mist. Der Stein reibt ja immer noch! Aber gut, wird schon gehen. Ist ja jetzt wenigstens eine andere Stelle…“

Also läufst du einfach weiter. Mit jedem Kilometer wird es jetzt aber doch schlimmer…

Ich glaube du weißt, worauf ich mit dieser Geschichte hinaus will? Genau. Kein Mensch wäre so blöd, die Wasserblase zu versorgen und dann aber den Stein im Schuh zu behalten, oder? Aber genau das passiert dir leider allzu leicht im wirklichen Leben.

Kaum spürst du nichts mehr von den Symptomen, läufst du fröhlich weiter. Mit dem immer noch aktiven Konflikt im Gepäck.

Die Moral von der Geschichte…

Eigentlich wusstest du es längst, oder? Ein Stress, der über lange Zeit besteht, macht krank!

Wie der Stein im Schuh, so verursacht auch ein Konflikt einen „Stress“. Er stellt eine Belastung dar und setzt permanent einen Reiz.

Auch wenn dein Körper durchaus in der Lage ist, zeitlich begrenzte Phasen von Stress zu kompensieren… Wenn der Stress dauerhaft bestehen bleibt, dann macht das krank!

Deshalb lautet die Moral von der Geschichte – also dem gesamten Artikel hier:

 

Willst du gesund werden und bleiben, dann behandle nicht nur die Symptome, sondern finde eine Lösung für den Konflikt der sie verursacht. So einfach ist das.

Wie gehst du nun am besten vor und was musst du wissen, wenn du den Konflikt hinter einer Krankheit (oder einem anderen Problem) aufspüren und lösen willst?

Was genau ist denn eigentlich ein „Konflikt“?

Das ist ja zunächst einmal die naheliegendste aller Fragen, oder? Hier kommt meine Antwort:

Wenn ich Konflikt sage, dann meine ich die Ursache, die einer Erkrankung oder einem Problem zugrunde liegt.

Sozusagen die Wurzel, aus der Symptome entstehen.

Das Thema dahinter.

Oder der Grund, warum es diese Symptome überhaupt „braucht“.

Der Punkt, der mehr oder weniger spürbar zu einem permanenten Stress in dir bzw. deinem Energiesystem führt…

 

Ein Konflikt kann also z. B. sein:

Eine Diskrepanz zwischen Ist und Soll

Du lebst nicht das Leben, das dir entspricht und dir Freude macht. Entweder tust du zu viele Dinge, zu denen du dich zwingen musst. Oder du tust zu wenig von dem, was dein Herz sich wünscht und worin deine Gaben sich ausdrücken können.

Familiensystemische Verstrickungen

Auch das ist ein weites Feld mit jeder Menge Potential für Konflikte. Du kannst nämlich unbewusst schwere Familienschicksale „nachleben“ oder dich „opfern“ und so z. B. auf dein Glück, deine Gesundheit, deinen Herzensweg… verzichten.

Starke, unterdrückte, abgelehnte, nicht verarbeitete, oder blockierte Emotionen

Von hinuntergeschluckten Kränkungen, über unterdrückte Trauer, bis hin zu unverarbeiteten Traumatisierungen… Du hängst emotional und energetisch in etwas fest. Das führt meist auch noch dazu, dass dir passende Auslöser für diese Gefühle im Alltag ständig wieder begegnen. Dann erlebst du einen emotionalen Schmerz wieder und wieder. Das stört den Energiefluss im Körper und sorgt für Symptome.

Muster, Prägungen, Haltungen, Denkweisen…

Also im weitesten Sinne alles, was mit deinem Denken und den daraus resultierenden Handlungen – sprich deinem Verhalten – zu tun hat. Was du über dich selbst denkst. Und über die Dinge, die dir begegnen. Und wie du reagierst, was du für Erwartungen hast usw.… Vieles sind Automatismen, die dich schon lange durchs Leben begleiten. Sie laufen unbewusst. Aber auch daraus können Konflikte entstehen.

Du merkst es schon: Die Felder, in denen Konflikte entstehen, lassen sich eigentlich gar nicht voneinander abgrenzen. Da greift vieles ineinander. Eines kann zum anderen führen.

Jetzt weißt du aber zumindest schon mal, was alles „Konfliktpotential“ hat.

Was musst du noch wissen, wenn du einen Konflikt aufspüren willst, der bei dir (oder deinem Kind oder Tier) ein Problem verursacht?

  • Ein solcher Konflikt kann in der Vergangenheit, der Gegenwart, oder aber in der Zukunft liegen.
  • Manchmal ist er dir bewusst. Oft aber auch völlig unbewusst.
  • Er kann in allen Bereichen deines Lebens entstanden sein oder dort erneut getriggert werden: Beruf, Partnerschaft, Wohnsituation…

Erster Schritt zur Lösung: Konflikt aufspüren

Was dir bei der Suche nach dem zugrunde liegenden Konflikt hilft:

Den roten Faden finden.

Die Kunst ist es, die Zusammenhänge zu erkennen. Die Symptome sind dabei deine Wegweiser. Sie überbringen dir die Botschaft des Konflikts. Sie können dir dabei helfen, den Konflikt zu finden. Vom Symptom ausgehend suchst du nämlich den roten Faden.

 

Hier ein paar Beispiele:

  • Es könnte sein, ein vergangenes Erlebnis wirkt sich jetzt aus. Du hast vielleicht einen wichtigen Menschen oder ein Tier verloren. Oder dir selbst/einem Familienmitglied ist ein großes Unrecht geschehen, das dein Selbstwertgefühl stark erschüttert oder dir das Herz gebrochen hat… Lange Zeit passiert scheinbar gar nichts. Plötzlich bist du krank. Du hast Probleme mit der Lunge, dem Darm oder der Haut. Oder du leidest unter Osteoporose, bekommst Probleme mit dem Herz…
  • Es könnte sein, deine aktuelle Situation hält dich permanent in einem Stress. Vielleicht zwingst du dich jeden Tag dazu einen Job zu machen, den du hasst. Vielleicht lebst du aber auch mit deinen Schwiegereltern unter einem Dach, fühlst dich kontrolliert und stehst dadurch ständig unter Anspannung. Etwas geht dir gegen den Strich, du sprichst es aber nicht aus, weil du Angst vor den Konsequenzen hast… Im Lauf der Zeit reagiert vielleicht dein Körper auf immer mehr Dinge allergisch. Vom Heuschnupfen über Nahrungsmittel bis hin zu Tierhaaren… Oder deine Energie und Leistungsfähigkeit nimmt immer mehr ab, bis du dich irgendwann in einem Burnout wiederfindest. Oder vielleicht ist auch dein Blutdruck extrem hoch, du hast Magenprobleme usw.…
  • Es könnte aber auch sein, eine noch gar nicht eingetretene Situation verursacht den Konflikt. Vielleicht hat dein Arbeitgeber beschlossen, nächstes Jahr den Standort, an dem du arbeitest, zu verlegen. Dir bleibt dadurch nur die Wahl zwischen Kündigung oder Umzug – was du beides nicht möchtest… Immer häufiger hast du jetzt vielleicht mit Knieproblemen zu tun. Von Schmerzen scheinbar ohne Ursache, bis hin zu wiederholten Verletzungen oder Arthrose. Womöglich machen aber auch deine Handgelenke oder Fußknöchel dir Schwierigkeiten. Alles denkbar…

Die Suche nach den Zusammenhängen ist übrigens nicht nur wichtig, sondern auch unglaublich spannend. Oft beginnt damit eine Reise zu dir selbst. 😉

Es kann gut sein, dass du dafür Unterstützung brauchst. Dann such sie dir. Es lohnt sich wirklich sehr!

Wenn du z. B. mit mir gemeinsam auf die Suche nach dem Konflikt und einer Lösung dafür gehen magst, dann würde der Prozess in etwa folgendermaßen aussehen…

Wie gehen wir’s an?

In meiner Praxis und bei Beratungen am Telefon nutzen wir hierfür meist die Aufstellungsarbeit.

 

Aber auch mit Hilfe der Energiearbeit lassen sich Konflikte aufspüren.

 

Und natürlich ist auch gezieltes Hinterfragen oft schon hilfreich. Beim Termin machen wir zu dem Zweck immer eine Anamnese.

Folgende Fragen kannst du dir aber auch selbst stellen:

  • Seit wann habe ich das Problem/Symptom/die Erkrankung?
  • Wann ist es zum ersten Mal aufgetreten? (Vielleicht gab es das in der Vergangenheit so oder so ähnlich schon einmal?)
  • Was war vorher? Was hat sich ereignet?

 

Eine weitere Möglichkeit für einen Einstieg können auch Nachschlagewerke wie z. B. von Rüdiger Dahlke – Krankheit als Symbol* oder von Louise Hay sein. Auch damit kannst du selbst Ideen und sinnvolle Ausgangspunkte für die weitere Suche nach Zusammenhängen in deinem Leben bekommen.

Klar, was du dort findest, muss natürlich nicht immer zu 100 % passend für dich sein. Ich konnte aber schon öfter feststellen, dass gerade Rüdiger Dahlke erstaunlich präzise Hinweise auf die zugrunde liegenden Konflikte liefert. (Manchmal schlage ich nämlich im Anschluss an eine Aufstellung in seinem Buch nach und war nicht selten erstaunt, wie sehr sich meine Wahrnehmung mit dem deckte, was er schreibt.)

 

Im nächsten Schritt gilt es dann herauszufinden, was es braucht, um den Konflikt aufzulösen.

Zweiter Schritt zur Lösung: Konflikt auflösen durch Veränderung

Den Konflikt hinter einer Krankheit erkannt zu haben ist schon mal wertvoll. Jetzt geht es aber natürlich noch darum, wie er gelöst werden kann. Da kommt jetzt das Zauberwort „Veränderung“ ins Spiel.

Denn wie die Geschichte vom Stein im Schuh ja deutlich zeigt: Nur erkannt zu haben, woran es liegt und dann alles beim Alten zu belassen… das wird dich nicht weiterbringen!

Veränderung ist der Schlüssel

Entferne den „Stein im Schuh“!

Wenn du das möchtest, dann finden wir gemeinsam heraus, wie die Veränderung aussieht, die den Konflikt aufhebt.

 

Manchmal braucht es eine aktive Veränderung an den Umständen

Entscheidungen, die getroffen werden. Schritte, die gemacht werden. Grenzen, die gesetzt werden. Türen, die geschlossen werden…

 

Manchmal braucht es die Veränderung aber auch mehr im Innern

Heilung emotionaler Verletzungen. Auflösung familiensystemischer Verstrickungen. Aussöhnung mit und Loslassen von etwas Altem. Persönliche Weiterentwicklung. Schädliche Verhaltensmuster verlernen und durch bessere ersetzen. Sich selbst und den eigenen Weg finden. Neue Perspektiven finden, die die Lebensfreude und Begeisterung wieder entfachen…

 

Nicht immer ganz einfach, ich weiß. Aber die gute Nachricht ist:

Wir können natürlich auch herausfinden, was es braucht, damit diese Veränderung für dich möglich wird und dir leichter fällt. Denn den Veränderungsprozess können Homöopathie, Bachblüten, Energiearbeit, Aufstellungen und gezielte Coaching-Übungen natürlich enorm erleichtern! 😉

Etwas verändern, bevor ein Problem entsteht

Wenn du mich fragst, dann ist das sogar das eigentliche Ziel. Und dabei möchte ich dich langfristig hier im Blog und mit meiner Arbeit gerne unterstützen.

Wenn du dir diese Haltung im Umgang mit Symptomen und dazugehörigen Konflikten immer mehr zur Gewohnheit werden lässt, entwickelt sich Folgendes im Grunde fast von selbst:

Dritter Schritt zur Vorbeugung: Achtsamkeit – bleib in Kontakt mit dir selbst!

Viele Konflikte müssen gar nicht erst zu Erkrankungen und Problemen führen.

 

Achtsamkeit dir selbst gegenüber ist die beste Vorbeugung!

 

Dadurch wirst du nämlich sozusagen „konfliktsensibel“. Du entwickelst immer feinere Antennen für die Dinge und Konstellationen in deinem Leben, die für dich ein „Stein im Schuh“ sind.

Du bekommst ein Gespür für die Situationen, die dich latent aber doch dauerhaft einem Stress in Form von Reibung, Widerstand, Ablehnung, Unterdrückung, Schmerz… aussetzen.

Und du nimmst das ernst. Es wird für dich zur Gewohnheit, rechtzeitig nach Lösungen zu suchen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Du entfernst buchstäblich den Stein aus dem Schuh, noch bevor er Druckstellen oder Wasserblasen verursacht! 😉

Das war’s für heute. Ich hoffe, du verstehst nun noch etwas besser, warum ich dir immer wieder sage:

„Was auch immer du machst, vergiss nicht, dass der Konflikt aufgehoben werden muss! Denn wenn der bestehen bleibt, dann kehren deine Symptome entweder wieder, oder dir begegnen nach deren „Entfernung“ andere, die dieselbe Wurzel haben.“

Falls du Hilfe dabei brauchst, deine Konflikte aufzuspüren und die passenden Veränderungen zu finden, dann melde dich gerne für einen Termin bei mir!

 

Bis bald, alles Liebe deine

Antje

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